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Sonntag, 15. Mai 2016

REZEPT - fruchtige Erdbeer-Quark Torte


Heut verrate ich Euch meine absolutes Lieblings-Sommer-Tortenrezept! Schnell und easy gemacht, superlecker und, mit ein bißchen Phantasie dekoriert, auch absolut fürs sommerhochzeitliche Tortenbuffet geeignet.

Ihr braucht:
1 fertigen Tortenboden (Wiener Boden)
ca. 1 kg Erdbeeren (möglichst größere)
500 g Magerquark
250 ml Schlagsahne
100 g Zucker
3 EL Limettensaft
1 Vanillezucker
1 Päckchen gemahlene Gelatine

Der Vorteil: Man kann das theoretisch alles im Haus haben und muß nicht lange backen, die Zubereitung geht fix und dann muß das gute Stück einfach 3-4 Stunden Kühlschrankzeit haben.

Lasse die Gelatine in 150 ml kaltem Wasser 10 minuten quellen, danach erhitze sie zusammen mit dem Zucker vorsichtig (immer mal rühren), bis sich alles gelöst hat.

In der Zeit schlage die Schlagsahne steif.

In einer anderen Schüssel verrühe den Quark mit dem Limettensaft und dem Vanillezucker.

Rühre nun die leicht abgekühlte Gelatine/Zucker Mischung unter den Quark. Dann rühre ca. die Hälfte der steifgeschlagenen Sahne unter den Quark. Den Rest der Sahne etwas vorsichtiger unterheben.

Lege eine Scheibe von dem Wiener Tortenboden in eine passende Springform. Wasche die Erdbeeren sorgfältig und entferne das Grüne. Halbiere einen Teil der Erdbeeren und leg sie mit der Schnittseite nach außen dicht an direkt an den Springformrand. Dann verteile die weiteren, ganzen Erdbeeren mit der dicken Seite nach unten auf dem restlichen Boden, so daß er vollständig mit Erdbeeren bedeckt ist.

Giß nun die Quark/Sahne Mischung über die Erdbeeren. Die sollten vollständig bedeckt sein von der Masse.
Das wars schon. Nun ab in den Kühlschrank. 3-4 Stunden, dann sollte die Quarkmasse fest sein und die Torte ist fertig. Nun kannst Du sie nach Belieben mit halbierten Erdbeeren, Minzblättern und eventuell auch mit frischen Blüten oder was Dir sonst noch einfällt dekorieren (Blüten vorher sehr gut waschen und sicherstellen, daß sie nicht irgendwelche ungesunden Sekrete absondern. Im Zweifelsfall nimm eßbare Blüten).

Jetzt hast Du eine wunderbar leckere und zauberhafte Sommertorte. Laß es Dir schmecken.




Variante


2 Tortenböden und eine Handvoll Erdbeeren übrig - noch einen Quark im Kühlschrank, aber keine Schlagsahne mehr. Also Mut zur Lücke und statt Schlagsahne eine Packung Frischkäse und ein paar Eßlöffel Naturjoghurt genommen und ansonten alles wie oben beschrieben. Erdbeeren hab ich diesmal schön fein pürriert und direkt unter die Creme gerührt, so war sie schön rosa. und als I-Tüpfelchen aus einen kleinen Rest von dem Erdbeerpürree dieses süße Herzchenmuster auf die Torte gezaubert: Einfach vorsichtig Tropfen im möglichst gleichen Abstand machen und dann mit der spitzen Seite eines Holzstäbchens durchfahren. Funktioniert super und sieht echt toll aus. Also noch eine schnelle, leckere Torte für fast alle Gelegenheiten.





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Freitag, 30. Oktober 2015

REZEPT Cake Pops

Auf vielfachen Wunsch verrate ich Euch das Rezept. Die Arbeit müßt Ihr dann allerdings selbstmachen. Es kostet schon einige Stunden Zeit. Ich habe 2 komplette Abende dafür aufgewendet. Nur mal so zur Info.... Aber gut Ding will Weile haben, nä?

Also, das Grundrezept ist von "das Honigkuchenpferd": Champagner Cake Pops. Den Text habe ich weitestgehend von Ihr übernommen und nur um meine eigenen Kommentare ergänzt.
Da ich keinerlei Erfahrung mit Cake Pops hatte, hab ich mich ganz entgegen meiner Gewohnheit diesmal tatsächlich akribisch an die Vorgaben gehalten, die da waren:

Zutatenliste:


Für den Teig:
250 g Butter (sollte sehr weich sein!)
200 g Zucker
4 mittelgroße Eier
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
150 ml Champagner, Prosecco oder Sekt (ich habe Prosecco genommen, könnte mir aber vorstellen, daß mit Champagner der Geschmack noch intensiver durchkommt)
Fett für die Form

Für das Frosting:
75 g weiche Butter
100 g Frischkäse (keinen fettreduzierten)
150 g Puderzucker (ich habe ihn gesiebt, weil er extrem klumpig war)
50 ml Champagner, Prosecco oder Sekt
1/2 TL Vanilleextrakt (den habe ich allerdings weggelassen, schlicht weil ich es nicht hatte. war trotzdem lecker)

Für die Dekoration:
ca. 400 g Kuvertüre
Deko wie Zuckerstreusel etc. nach Belieben

Und so wirds gemacht:

 

Ofen auf 180° vorheizen. ich hab diesmal Ober-und Unterhitze gemacht, weil mir neulich jemand erzählt hat, daß Heißluft Kuchen austrocknet. Hat auf jeden Fall gut funktioniert.



Teig:
Die weiche Butter und den Zucker mit einem Handrührgerät 5 Min. auf höchster Stufe cremig schlagen. Ein Ei nach dem anderen hinzufügen und zwischendurch immer rühren. In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten vermengen und in die Buttermasse sieben. Alles noch mal gut durchrühren, Champagner hinzugießen und kurz verrühren.
Eine Kastenform gut einfetten, den Teig einfüllen und ca. 50 Min. backen.
Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, lasst ihr ihn kurz in der Form abkühlen. Dann kann er auf ein Kuchengitter gestürzt werden und vollständig auskühlen.

Frosting:
Die weiche Butter und den Frischkäse mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und glatt rühren.

Um die Cake Pops zu machen schneidet ihr harte und dunkle Stellen von dem vorgebackenen Kuchen mit einem Messer ab. Auch wenn es Sünde ist, aber in diesem Fall habe ich mich wirklich auch daran gehalten und alle Ränder komplett abgeschitten, so daß nur noch das gelbe Innenleben im Spiel war. je weniger harte Brösel drin sind, desto geringer ist vermutlich die Gefahr, daß die Cake Pops später auseinanderbrechen.......... Man kann sich ja schonmal im Vorwege eine Verwendung für die Kuchenkanten überlegen.
Dann nehmt ihr eine große Schüssel und zerdrückt den Kuchen mit den Händen in kleine Krümel. Da werden Kindheitserinnerungen wach. ist so wie Klackermatsch spielen, vor allem wenn das Frosting mit drin ist!
Legt etwas Backpapier auf ein Blech (sofern das Blech in euren Kühlschrank passt, sonst nehmt Teller o.ä.) und stellt es bereit. Ich habe einfach 2 Tortenplatten aus Porzellan genommen, ohne Backpapier.
Mit den Händen die Krümel gut mit dem Frosting vermengen. Aus der Kuchenmasse 3-3,5 cm große Kugeln formen und auf die Teller  legen.

Als alte Freestylerin habe ich nach der Hälfte den Rest des Teiges nochmal gepimpt und einen EL Rum, Back Kakao und ein bißchen flüssige Schokolade (nicht viel, 30 g vielleicht) dazugegeben und nomal durchgematscht. so hatte ich dann gleich noch eine zweite Geschmacksrichtung und Farbe!

Bevor es an das Dekorieren geht, die Kugeln für eine Stunde in den Kühlschrank stellen! Ich habe sie über Nach kalt gestellt und erst am nächsten Tag weitergemacht. das war super. Die Kugeln waren dann so schön fest, daß die Stiele auch ohne „einkleben“ gehalten haben

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, einen Lollipop Stick oder Holzspieß fingerbreit in die Schokolade tauchen und die Kugeln aufspießen. Wie gesagt, ich habe das nicht gemacht, ich habe nur die nackten Stiele reingedrückt und dann gleich vorischtig in die Kuvertüre getaucht und dann über dem Töpfchen vorsichtig hin und her gedreht, daß der Überfluß abtropfen kann.  Ein bißchen davon darf ruhig bis über den Stiel gehen, das stabilisiert. Sollte die weiße Kuvertüre nicht schön flüssig und geschmeidig werden, könnt ihr 1 TL Kokosfett hinzufügen.
Stellt eure Dekostreusel bereit.
Zum Trocknen hab ich einen Teil vorsichtig in alte Marmeladengläser gestellt und einen Teil, den ich später auf den Kopf stellen wollte, auch auf dem Kopf stehend getrocknet. damit die Kuvertüre an der Stelle nicht abreißt, streut man einfach eine dünne Schicht Zucker auf einen flachen Teller und stellt sie da rein. dann bleibt die Schoki am Pop. und man hat nur ein paar Zuckerkristalle dran und gleich eine gute Stehfläche.

Die Cake Pops stellt ihr am besten in den Kühlschrank. Dort sollten sie sich einige Tage frisch halten.

Danke, liebes Honigkuchenpferd, für das tolle Rezept. Schöner Blog übrigens, sollte man ruhig mal reinschauen, vor allem wenn man gerne backt. 





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Fotos: (c) ANKERWERFER
                                                                                                                   
                 




























































Mittwoch, 26. August 2015

Melonentorte



Wie ich vorhin schon erwähnte, heute morgen gab es Torte im Büro. 
Die hatte es allerdings in sich. Nur anders als Ihr denkt. Innen war nämlich................... Melone! 
So simpel, so genial! 
Wäre doch auch ein toller Eyecatcher für ein Dessertbuffet! Vor allem für Sommerhochzeiten. Sozusagen die De-luxe Variante von Obstsalat. 
Eigentlich ist es selbsterklärend, man braucht nichtmal ein Rezept. Einfach eine halbe Wassermelone